Sonntag, 18. März 2007
Liebes Handballtagebuch!
Der große Tag. Fünf Jahre Arbeit - Erntezeit. Die Bezirksmeisterschaft findet im Nachbarkreis statt, ca. 75 Minuten Fahrzeit entfernt. ZeeBee geht kein Risiko ein, trommelt Mannschaft und Eltern für 7:30 am Parkplatz zusammen. Der Wecker geht um 5:30 los, da ist ZeeBee aber dank des Unwetters draußen schon eine halbe Stunde wach. Das richtige Wetter für große Schlachten...
"Bezirksmeisterschaft" vollständig lesen
Montag, 12. März 2007
Liebes Handballtagebuch!
Zwei Wochen bis zum großen Turnier. Lieschen, Trude, Olga und Trudchen nehmen an der Bezirkssichtung teil. Dort spielen die fünf Kreisauswahlmannschaften der wJ 94 und mJ 93 unter den Augen der Landesauswahltrainer gegeneinander. Die Kreisauswahl ist dann für ZeeBees Mädchen vorbei, vielleicht klappt es ja mit der Landesauswahl.
ZeeBee kommt als Zuschauer mit. Zum einen will er die eigenen Mädchen in Aktion sehen, zum anderen wird die ein oder andere Spielerin der anderen vier Kreismeister dort spielen. Und ZeeBee wird beobachten... Am Treffpunkt bekommt ZeeBee das Angebot mit Eltern im Pkw mitzufahren. ZeeBee macht die Entscheidung davon abhängig, ob sich im Bus unter den 93er Jungs eine Skatrunde finden lässt. Kurze Anfrage, Bene und McRobin schreien: "Hier!". ZeeBee fährt also im Bus mit und wundert sich, dass die letzte Reihe frei geblieben ist. Lieschen und Co. sind entsetzt. "Du fährst im Bus mit!?" "Wer beschützt denn sonst die Jungs vor Euch?"
"Countdown zur Bezirksmeisterschaft" vollständig lesen
Samstag, 3. März 2007
Liebes Handballtagebuch!
Vor dem Spiel gegen den SC G. findet erst die Meisterehrung statt. ZeeBees zehn D-Mädchen sind Kreismeister (oder Regionsmeister, wie es hier heißt), haben nach fünf Jahren diese Saison dreiunddreißig weitere Mannschaften hinter sich gelassen. Der Spartenleiter ist da, gratuliert den Damen und überreicht einen Gutschein für einen örtlichen Funsportpark. Die Staffelleiterin hat einen schicken Zinnteller dabei und von der Elternschaft bekommen die Mädchen was Süßes und eine goldene Pappkrone mit Namensaufdruck. ZeeBee wird ebenfalls gekrönt und hat dabei ein déja vu, kommt aber nicht darauf, wo er die Kronen schon mal gesehen hat. Fehlen noch die Schnurrbärte, die an zwölfjährigen Mädchen sicher interessant aussähen. Der Gedanke an bärtige D-Mädchen lässt ZeeBee fotogen für das Mannschaftsfoto mit gekrönten Häuptern grinsen, ohne dabei an die Lächerlichkeit des Schauspiels denken zu müssen.
"Zickentausch" vollständig lesen
Donnerstag, 22. Februar 2007
Liebes Handballtagebuch!
1. TuS 19:1 241:142 +99
2. HSG 18:4 221:122 +99
Das waren die nackten Zahlen. ZeeBees Mädels auf Platz 1, die HSG B. als einzig verbliebener Verfolger auf Platz 2. Vier Spiele stehen noch aus, davon zwei gegen den Tabellenkeller. Heute konnte sich die Meisterschaft entscheiden. Erster gegen Zweiter.
"Vorentscheidung um die Meisterschaft" vollständig lesen
Mittwoch, 21. Februar 2007
Mittlerweile drei Mal habe ich mit verschiedenen Mannschaften am Itajaí Handball Cup im Küstenstädtchen Itajaí teilgenommen. Jedes mal war es eine phantastische Reise. Über die letzte Reise hatte ich hier ja ausführlich berichtet. Diesmal wollen wir etwas mehr Spielern die Möglichkeit geben, so ein einzigartiges Turnier mit zu erleben: das Turnier geht über 7 Tage, jeden Tag ein Spiel. So etwas ist für Amateure kaum zu finden in Europa. Das Turnier findet im Januar, also im Brasilianischen Sommer statt und die teilnehmenden Mannschaften haben sehr unterschiedliches Niveau, fast schon von Bezirks- bis Regionalliga.
Bist Du Handball-verrückt genug um mit uns das Turnier zu bestreiten? Dann lies' Dir diese Informationen (PDF) durch und melde Dich bei mir: bjoern@brembs.net!
Sonntag, 28. Januar 2007
Liebes Handballtagebuch!
Samstag steht eines dieser besonderen Spiele an. Die weibliche E spielt gegen die SG M. Es gibt Spiele, die kann man verlieren. Es gibt Spiele, die sollte man nicht verlieren. Und es gibt Spiele, die darf man nicht verlieren. In ZeeBees Ordnung der Dinge gibt es fast keine Spiele der letzten Kategorie. Einige gegnerische Trainer machen jedoch die Spiele gegen ihre Mannschaften zu Pflichtsiegen. Beim Heimturnier der E-Jgd. hatte der Trainer von M. die Turnierleitung davon in Kenntnis gesetzt, ZeeBee spiele mit einer C-Jugendlichen in der E-Jgd - ohne die Mannschaft überhaupt zu kennen. Er hatte sich so lange beschwert, bis ein Mitglied der Turnierleitung die Anlage überquert hatte um sich zu vergewissern, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Dies und eine Vielzahl von Berichten über den Trainerkollegen machen das Spiel gegen M. zu einer Herzensangelegenheit.
"BSE-Verdacht" vollständig lesen
Sonntag, 14. Januar 2007
Liebes Handballtagebuch!
Endlich wieder Punktspiele! Eine Handballpause hin und wieder ist notwendig, irgendwann muss es dann aber auch wieder Spiele geben. Seit zwei Wochen sind ZeeBees D-Mädchen wieder im Training. Je länger die Spielpraxis fehlt, desto eher stellt sich dann die Frage nach der gerade stattfindenden Sportart. Die Pausen dürfen einfach nicht zu lang werden.
Sonntagmorgen, 8:55. ZeeBee trifft per Straßenbahn an der Halle ein, bepackt mit Ballsack, Trikottasche und mit nur einem Notfrühstück auf dem Weg. In zwanzig Minuten trifft sich die wD II, die ZeeBee noch mit Pässen, Bällen und ggf. Trikots versorgen muss - falls die letzte Wäscherin heute zu den Ausfällen zählen sollte. Apropos Ausfälle: Mit zehn Mädchen in die Saison gestartet, Brunhilde hat ihre Karriere beendet, eine weitere ist seit Wochen verschollen und drei Mädchen haben abgesagt. Zwei E-Mädchen verpflichtet, vier der Spielerinnen fahren direkt zur Halle, bleiben... äh... drei die zum Treffpunkt kommen müssten. Mannschaft komplett! Soweit die Theorie. Zwei Mädchen trudeln ein, auf die Dritte wartet ZeeBee vergeblich.
"Erste-Spiel-nach-den-Ferien" vollständig lesen
Dienstag, 19. Dezember 2006
Liebes Handballtagebuch!
Irgendein Adventssonntag im Dezember. Man schreibt das Jahr 2006. Der letzte Spieltag der Hinrunde steht an, ZeeBee hat gleich drei Mannschaften zu betreuen. 09:30 wE, 10:30 wD I und 14:00 wD II. Und ZeeBees Auto hat kein TÜV mehr, die Straßenbahnfahrt bedeutet, den Wecker noch weiter in die Nacht hineinzuprogrammieren. Hauptsache keine Weihnachtslieder als Weckruf...
Ungefrühstückt und ohne Plan über die Fahrzeiten schlurft ZeeBee aus dem Haus. Lieber eine Viertelstunde längere Fahrzeit einplanen, beim hannoverschen Nahverkehr ist immer eine Überraschung drin. Treffen ist um 8:45, ZeeBee trifft gegen 8:10 an der verschlossenen Halle ein. Kurze Zeit später hält ein Wagen mit quietschenden Reifen auf dem Parkplatz, die Insassen verlassen fluchtartig das Auto, stürzen in Richtung Halle, erblicken den ratlos dreinschauenden ZeeBee, bremsen ab. Hilde hat morgens zu Hause Anpfiffzeit mit Treffen verwechselt und eine strenghandballgläubige Familie zu Verkehrssündern gemacht. Für weitere zehn Minuten Wartezeit steigt ZeeBee in die Familienkutsche. Drei Trainer und eine E-Jugendliche fragen sich, wer zum Teufel die Spielpläne erstellt.
"Ende der Rückrunde" vollständig lesen
Meiner Erfahrung nach unterscheidet sich die Spielweise in Dänemark enorm von der deutschen Spielweise. Das dänische Spiel ist viel schneller und körperbetonter. Aber auch die Bedingungen in den beiden Ländern unterscheiden sich erheblich.
So war es uns in Deutschland verboten Harz zu benutzen, da der Hausmeister sich (verständlicherweise) um seine Halle sorgte. Ich brauchte hier in Dänemark fast 2 Monate bis ich den Ball wieder so platzieren konnte, wie ich ihn auch haben wollte- ganz zu schwiegen von den vielen Blasen an den Händen.
Auch sonst hatte ich am Anfang meine Probleme mit dem dänischen Handball. Vor allem konnte ich körperlich kaum mithalten und kassierte in meinen ersten Spielen zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen, da ich permanent hinten dran hing und von meinen Gegenspielerinnen nur so umgerannt wurde. Ich konnte mich im Angriff bei einer 1gegen1 Situation so gut wie gar nicht durchsetzen. Und auch meine Würfe aus dem Rückraum waren leichte Beute für den gegnerischen Torwart. In der Abwehr gewann die gegnerische Kreisspielerin so gut wie jedes Duell gegen mich, und auch sonst war ich nicht gerade als Abwehrspezialist bekannt. Eine Besonderheit ist auch die offene Deckung der Flügelspieler- es soll verhindert werden, dass der Außenspieler den Ball bekommt. Auch diese Taktik ist natürlich kraftraubend.
Auch das Tempo bereitete mir einige Probleme. In Deutschland konnte ich ohne Probleme 2 Spiele hintereinander durchspielen und war vor allem durch Konter erfolgreich, doch jetzt hatte ich Mühe 20min durch zu halten. Hier wird jeder Angriff mit einem Konter oder einer 2. Welle gestartet. Das beinhaltet natürlich auch, dass man schneller wieder zurück rennen muss. Auch das Positionsspiel ist viel schneller- der Ball läuft schneller durch die Reihen, die Spielzüge werden schneller gespielt, was das gesamte Spiel natürlich effektiver macht. Eine Besonderheit ist auch, dass wir kein Team-Time-Out nehmen können.
Dienstag, 12. Dezember 2006
Liebes Handballtagebuch!
Eine Woche Abwesenheit, am Sonntag beginnt dann wieder der Handballalltag. Viel zu früh morgens spielte die wD II gegen ein weiteres Team aus dem Tabellenkeller. ZeeBee hatte die ganze Woche über den Anrufbeantworter abgeschaltet, die Zusammensetzung der Mannschaft bleibt bis zum Anpfiff eine Wundertüte. Neun Mädchen stehen nach Brunhildes Karriereende noch zur Verfügung. Einige Damen haben an den Wochenenden auch mal dringendere Termine als hohe Niederlagen zu kassieren. Und einige kündigen diese Terminüberschneidungen auch mal nicht an. Immerhin stehen fünf Mädchen in der Halle bereit. Die zwei E-Mädchen, die ZeeBee noch angerufen hat, sind vorsorglich gar nicht erst aus dem Bett gekrochen.
"Außenseiter und Favoritenrolle an einem Tag" vollständig lesen
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